Profil

 

Die Hamburger Produktionsfirma Vidicom ist seit 1996 im Geschäft und produzierte zunächst Reportagen für 37 Grad (ZDF) und ARD-Exklusiv (WDR, NDR, MDR). Seit 2011 hat sich Vidicom auf hochwertige Luftbild-Dokumentationen für Kino und TV spezialisiert, die auch international Beachtung fanden. TV-Reihen wie „Die Alpen von oben“ (10×43 min) oder „Baltic Coast“ (10×52 min) wurden weltweit ausgestrahlt, neben ARTE und ARD3 liefen sie auf HDNET in den USA, dem Discovery Channel Europe und Asia, in der RAI, im ORF. Für den WDR lieferte VIDICOM den „Rhein von oben“ (8×43 min), für den NDR „Die Küsten des Nordens“ (6×60 min). Für das SWR Fernsehen entstanden mehrere Staffeln der Reihe „Südwesten von oben“ (bis 2015: 13×43 min).

Auch für das Kino wurden erfolgreiche Dokumentarfilme produziert. „Die Nordsee von oben“ war mit über 210.000 Kinozuschauern der erfolgreichste Arthouse-Film in Deutschland 2011. Auch die folgenden Kino-Releases („Die Alpen“, „Die Ostsee von oben“, „Rheingold“, „Baden-Württemberg von oben“) brachten hohe fünf- oder sechsstellige Zuschauerzahlen. Etliche Filmwerke entstanden in internationaler Koproduktion, unter anderem der Spielfilm „Riverbanks“ 2015 mit VERGI in Athen sowie TAKSIM in Istanbul, der Kinodokumentarfilm „Athos“ 2016 mit Langbein und Partner in Wien, der TV-Animatic-Film Churchills größtes Spiel“ 2012 mit LOYOLA FILMS in Los Angeles sowie das Dokudrama „Der Untergang der Szent Istvan“ 2009 mit INTERSPOT in Wien und DOCLAB in Rom.

VIDICOM wurde regelmäßig gefördert, etwa durch die Filmförderungen Hamburg Schleswig-Holstein, nordmedia, MFG, FFA, DFFF, Cine Tirol, Cine Styria, BLS Südtirol, Japan Foundation, EU MEDIA (Development sowie TV Distribution) und EURIMAGES.

VIDICOM ist langjähriges Mitglied der AG DOK, des European Documentary Network und Gründungsmitglied der Sektion Dokumentarfilm in der deutschen Produzentenallianz.

 

Peter Bardehle


…ist Inhaber und Geschäftsführer der VIDICOM Media. Peter Bardehle studierte Politik und Volkswirtschaft an der Ludwig-Maximilian-Universität in München und ging nach seinem Abschluss 1989 für ein Jahr zu den Vereinten Nationen in New York. Promoviert wurde er in München an der Universität der Bundeswehr mit einer völkerrechtlichen Untersuchung über UN Peacekeeping. Die ersten Schritte in den Journalismus unternahm er als Herausgeber einer Schülerzeitung und Lokalreporter in Heidenheim/Brenz. Nach einem Volontariat bei der Henri-Nannen-Journalistenschule hat er für den Bayerischen Rundfunk in München, für das ZDF in Mainz und für SAT.1 in Hamburg gearbeitet. Dort leitete er zuletzt das Ressort „Magazine und Reportagen“.

 

Vidicom Logo – Animation

Animation von Alexander OchsDas VIDICOM Logo hat die Designerin Melanie Wepler gestaltet. Sie fand dafür ein Foto des schottischen Tüftlers Eadweard Muybridge (1830-1904) von 1884, das auf ein wichtiges Stück Filmgeschichte hinweist. 2016 erfuhr das Logo ein Update mit der Logoanimation von Alexander Ochs.

Der VIDICOM-Läufer ist Teil von „Moving Forward“, einer Foto-Serie aus dem Jahr 1881 von Eadweard Muybridge, der als Urvater des Bewegtbildes gilt.

Mehr zur Entstehungsgeschichte unter: Logo Muybridge